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Wein - Stadel Nägeliseehof ch - Hallau |
Familie Johanna & Hansjörg Jauch - Hauser Nägeliseehof ch - 8215 Hallau Tel / Fax +41 52 681 20 65 naegeliseehof@bluewin.ch www naegeliseehof.ch |
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Der Nägeliseehof gehört zum Hallauer Weiler Hausen. Wir können erste Aufzeichnungen aus dem Jahr 1050 nachweisen. Damals schenkte Graf Eberhard von Nellenburg den Weiler Hausen dem von ihm gegründeten Kloster Allerheiligen in Schaffhausen. Der Nägeliseehof selbst wurde erst 1951 erbaut. Nach der erfolgreichen Güterzusammenlegung in Hallau beauftragte Karl Schelbli, Grossvater von Hansjörg Jauch, im Jahre 1951 die Architektin Bertha Rahm mit dem Bau des Nägeliseehofes. Bertha Rahm war die erste Architektin der Schweiz, die in den Architektenverband SIA aufgenommen wurde. Sie entwarf einen für die damalige Zeit topmodernen Bauernhof, der sich speziell durch sein Offenstallungssystem auszeichnete, ein System, das erst heute landesweit zur Geltung kommt. Bertha Rahm liess sich damals von landwirtschaftlicher Architektur in Dänemark inspirieren, wo Sie, wie auch Karl Schelbli, eine Zeit lang gelebt und gearbeitet hatte. Dass der Hof dänisch inspiriert ist, sieht man ihm heute noch an. Kaum war der Hof mit seinem Offenstallungssystem erbaut, erregte alsogleich internationale Aufmerksamkeit und ein Besucherstrom setzte sich ein. Davon zeugt ein dickes Gästebuch, das Hansjörg Jauch aufbewahrt hat und in dem sich Besuchergruppen aus der ganzen Schweiz, aus Deutschland, Holland und Dänemark eingetragen haben. Lehrer an landwirtschaftlichen Schulen der ganzen Schweiz reisten mit ihren Klassen nach Hallau – Hausen, dann folgten deutsche Landwirtschaftsschulen und sogar die Dänen scheuten den Weg nach Hallau nicht um zu sehen, wie dänische Architektur in der Schweiz funktioniert. Der Hof funktioniert noch heute zur Zufriedenheit der heutigen Besitzer, der Familie Johanna und Hansjörg Jauch – Hauser mit den Kindern, Sandra, Sven und Denise. Seit September 2005 kommt der Wein –Stadel dazu. Nach 15-monatiger Bauzeit mit viel Eigenleistung können wir heute bis maximum 50 Gäste bewirten. http://spec.lib.vt.edu/IAWA/news/news11.pdf |